COMPANY PROFILE | |
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DIE GESCHICKTE
Wie entseht eine große Idee und wie wird sie verwirklicht? Die Firma BCS entstand zu Beginn der 40er Jahre dank einer einfachen Intuition, die ihr genialer Gründer, Luigi Castoldi hatte. Ihre erste Tätigkeit wickelte sie ganz in einer kleinen Werkstatt in Abbiategrasso, einem kleinen Dorf im Tessintal ab. Die Gegend hatte damals noch ein starkes landwirtschaftliches Gepräge: Man bestellte, säte und mähte nur auf die Muskelkraft der Bauern gestützt. Wir sind im Jahre 1942 und ein schrecklicher Weltkrieg verheert das Land. Die Zeiten waren unsicher und Nichts begünstigte die Entwicklung neuer Unternehmen, aber Luigi Castoldi hatte klar vor den Augen, was die nächste Zukunft bringen würde, und er hatte eine Gewissheit zu verteidigen: Die Mechanisierung der Landwirtschaft wies noch den Stand wie zum Beginn des Jahrhunderts auf. Um wettbewerbstüchtig zu sein, musste sie sich früher oder später mit der Industrie verbünden. Es wird erforderlich sein, dass sie in Technologien und Maschinen investiert. Aus einer reinen Beobachtung beginnt somit ein Weg, der von großen Erfolgen begleitet sein wird.
Zu den großen Begabungen des Ingenieurs gehören nicht zuletzt seine Talente als Erfinder. Das Projekt eines zukunftsträchtig anmutenden Motorboots, das 1930 von seinem Bruder Achille gesteuert wurde und Italien einen Geschwindigkeitsweltrekord einbrachte, stammt ganz von ihm. Der gleiche Preis ging 1933 an das Flugboot Macchi-Castoldi MC 72 mit Fiat-Motor, das sein Vetter Mario erfunden hatte. Die ungewöhnliche Erfindungsgabe der Castoldi begleitete sich mit einer Neigung zum Unternehmertum. Diese Kombination war siegreich: Es entsteht der erste Motormäher mit ganz italienischer Entwicklung und Produktion. Die Bauern wissen das zu schätzen: Die vielen Stunden nervtötender Mühe unter der stechenden Sonne sind nur noch eine Erinnerung, von der man den Kindern erzählen kann. Es wird ein Riesenerfolg, der Weg ist nunmehr gebahnt. Die Produktion der kleinen Werkstatt, die jetzt groß geworden ist, schlägt die Richtung auf eine umfassende Palette von Landmaschinen ein, die immer stärker spezialisiert und effizienter sind und die dazu bestimmt sind, die Welt der Landwirtschaft zu revolutionieren.
DIE ENTWICKLUNG
Die Jahre des Wiederaufbaus, des Wirtschaftswunders und der industriellen Neugeburt sind goldene Jahre für BCS. Die Nachkriegszeit bietet der Grundidee des Firmengründers neue Bedeutungen und Inhalte an: Forschung, Entwicklung, Erweiterung und Differenzierung. Vier Grundkonzepte, die es der Firma gestatten, jede neue Phase zu meistern. BCS trifft ihre Entscheidungen mit Sorgfalt, die Lieferpalette wird ausgebaut und die Produktionsstätten nehmen zu, was beim Erwerb neuer Marktanteile hilft. Zu der Nachfrage nach immer gewerbetauglicheren Landmaschinen gesellt sich die nach Hobbygeräten und Maschinen zur professionellen Gründflächenpflege hinzu. BCS antwortet mit der Qualität und Zuverlässigkeit von immer. Die neuen Trends zur Globalisierung der Märkte werden mit Aufmerksamkeit verfolgt. Die Herausforderung ist groß, das Risiko ist hoch.
Ingenieur Fabrizio Castoldi, der Sohn von Luigi, leitet BCS mit dem Beitrag wertvoller Mitarbeiter. Die Prognosen sprechen schon von neuen Denkansätzen, wie Flexibilität und die Fähigkeit, mit großen Ziffern antworten zu wissen. 1963 gründet BCS das Unternehmen MOSA, das in der Produktion von Schweißaggregaten und Stromerzeugern spezialisiert ist. Der Schritt markiert den Eintritt von BCS in den Sektor der Industriemaschinen. So wird die Produktion differenziert, die bis zu diesem Zeitpunkt nur mit der Landwirtschaft verbunden war. Um die Märkte zu beherrschen, erwies sich der Weg des Unternehmensaufkaufs im Laufe der Zeit als der beste. Im Jahre 1988 erwirbt BCS das Markenzeichen FERRARI, ein Genie unter den Traktoren des unteren Leistungssegments. 1999 ist das Florentiner Unternehmen PASQUALI an der Reihe, ein Meilenstein für die Landmaschinen. Der Geist, der die Gruppe animiert, ist die volle Akzeptierung des Wettbewerbs, der als wesentlicher Bestandteil der Marktwirtschaft verstanden wird. Die Regel der Notwendigkeit wird unsere Stärke und authentischer Anreiz, um nie still zu stehen.
